Franz Kafka

In der Strafkolonie

Solo für Schauspieler und 1 Scheinwerfer

Kafkas Meisterwerk entwickelt Bilder von großer Präzision und Klarheit. Eine Welt, so genau gesehen, daß es kein Traum sein kann. So dramatisch,  daß sie nicht wahr sein darf. Und dabei so spannend, daß wir trotzdem bis zum Schluß dabei sein wollen! (Im Anschluß dürfte es niemand schwerfallen, Kafkas monströse Bewußtwerdungsmaschine im Hobbykeller nachzubauen.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Strafkolonie ist ein Stück über die großen und über die modernen Fragen der Menschheit: Maschine und Geist, Schuld und Gerechtigkeit. Und der ganze Rest...

Dabei kippen die (Macht-) Verhältnisse ständig - der Boden ist in der Strafkolonie auch für den Zuschauer nicht sicher.


Die Strafkolonie ist glitschig wie ein Fisch: mit dem Versuch der ein-deutigen Deutung

ist sie ein-deutig nicht zu fassen. Und eben das- daß wir sie nicht ins Reich des

Alptraums verbannen können - macht sie so bedrohlich. Noch heute.
Das Theater im Zelt bringt Kafka schlicht auf die Bühne.

Unter Verzicht auf bühnentechnisches Brimborium und ganz im Vertrauen auf die Wucht von Kafkas Text.

Hier geht es weiter zu einem Online-Video-Auschnitt

 

 

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